Kurse für Harmonielehre, Gehörbildung und Rhythmik

Übungssoftware

eBook Harmonielehre

eBook Rhythmik

Die Stufendreiklänge (leitereigene Dreiklänge)

Bewertung:  / 334
SchwachSuper 

Nun kombinieren wir unser Wissen über Tonleitern und Dreiklänge.

Wir werden eine Tonleiter zugrunde legen und auf jedem Ton der Tonleiter einen Dreiklang aufbauen. Dabei dürfen nur die Töne der Tonleiter verwendet werden.

Hier am Beispiel C-Dur:

Die Stufendreiklänge der C-Dur Tonleiter

Gehen wir alles nochmal langsam durch. Der erste Ton in C-Dur ist C. Nun bestimmst Du die Terz zu C, dazu zählst Du immer zwei Töne in der Tonleiter weiter. Der dritte Ton ist das E. Von diesem Ton aus bestimmst Du wieder die nächste Terz. Zwei Töne weiter liegt das G.

Schon ist der Dreiklang fertig: C - E - G.

Nun solltest Du diesen Dreiklang noch bestimmen. Eine große Terz gefolgt von einer kleinen Terz, das ist ein Dur-Dreiklang.

Genauso geht's mit den nächsten Dreiklängen weiter. D ist der Grundton, die Terz liegt zwei Töne weiter. Also das F. Die nächste Terz (die Quinte des Dreiklangs) ist das A.

Kleine Terz - große Terz. Aha, ein Moll-Dreiklang. Der zweite Stufendreiklang aus C-Dur ist D-Moll.

Versuche das mit den restlichen Dreiklängen ebenso nachzuvollziehen.

Die einzelnen Stufen werden in der Regel mit römischen Ziffern durchnummeriert. Etwa so: A-Moll ist die VI. Stufe aus C-Dur.

Schauen wir uns die entstandenen Dreiklangtypen etwas genauer an: Auf der ersten, vierten und fünften Stufe steht jeweils ein Dur-Dreiklang. Auf der zweiten, dritten und sechsten Stufe steht jeweils ein Moll-Dreiklang. Auf der siebten Stufe finden wir einen verminderten Dreiklang vor.

Dieser Aufbau ist bei jeder Dur-Tonleiter gleich!

In der Praxis wollen wir hauptsächlich wissen aus welcher Tonart ein Akkord (bzw. eine Akkordfolge) stammt. Im Falle eines verminderten Dreiklangs ist dies eindeutig. Er kommt pro Tonart nur einmal vor (auf der VII. Stufe).

Beispiel: Gis vermindert ist die VII. Stufe aus A-Dur.

Problematischer ist die Bestimmung bei den Dur- und Moll-Akkorden. Diese können auf jeweils drei Stufen stehen. Demnach kann ein Dur- oder Moll-Akkord aus drei verschiedenen Tonarten stammen.

Beispiel: Der C-Dur Dreiklang kann die I. Stufe aus C-Dur, die IV. Stufe aus G-Dur oder die V. Stufe aus F-Dur sein.

Beispiel: Der D-Moll Dreiklang kann die II. Stufe aus C-Dur, die III. Stufe aus Bb-Dur oder die VI. Stufe aus F-Dur sein.

Dies mag auf den ersten Blick sehr verwirrend erscheinen. Es ist aber eigentlich sehr einfach. Wenn Du die Übungen gemacht hast, sollte es Dir klarer sein. Viel Spaß dabei!!

Besucherumfrage

Was spielst Du für ein Instrument?
Was interessiert dich an meiner Seite?
... und viele Fragen mehr.

Die Ergebnisse sind sofort sichtbar, eigene Antworten können eingereicht werden

Besuchermeinungen

Prima, dass sich jemand die Mühe macht solches Wissen zur Verfügung zu stellen!


Großartige Einführung in die Musiktheorie, vielen Dank dafür und bitte weiter so!


Ein großes Lob für die sehr verständlich aufgebaute Harmonielehre!


Ich finde die Seite sehr gut und hilfreich. Zum Lernen auf Prüfungen ist sie perfekt. Am besten finde ich die Gehörbildungsdiktate.


Weiter so! Kurz, knapp, sehr gut strukturiert - das Beste, was das Web derzeit dazu hergibt.


Ich finde, dass der Stoff toll erklärt wird. Viel besser als in unserem Musikunterricht. Ich habe die Tonarten hier besser verstanden.


Das ist wirklich eine praktische Übungsseite!


Bin begeistert - einfach, aber verständlich erklärt und die Zusammenhänge übersichtlich dargestellt.


Mit deiner Seite kann man supergut üben und sich abfragen lassen! Echt cool!


Vielen Dank für das Erstellen dieser tollen, für mich sehr hilfreichen Seiten!


Wer ist online?

Aktuell sind 370 Gäste und keine Mitglieder online